Diamonds are a girl‘ s best friend

Moin ihr liebsten Zuckerschnütchen! 💗

Heute gehts hier gleich weiter bei RUMS … Heute möchte ich euch die genialschöne und neue Eigenproduktion Diamond-Drops von der lieben Dana von Apfelschick zeigen, die ich vernähen durfte.

Zudem wird das heute wieder ein etwas längerer Text zum Thema „Indoor-Fotos“, ich möchte mich hier aber nicht an die Debatte um Profi oder nicht Profi anschließen, sondern eher nur erörtern, wieso ich mittlerweile nur noch Indoor-Fotos mache 💗

Tja, Indoor. Ich hol mal etwas aus …
Als ich vor 1,5 Jahren meinen kleinen süßen Blog startete, wollte ich einfach nur meine genähten Sachen zeigen, natürlich war es ein Ziel von mir bei meinen favourisierten Schnitterstellern mal einen Schnitt zur Probe zu nähen und ebenso auch mal das wundervolle Glück zu haben und einen Stoff vernähen zu dürfen. Aber das war alles noch gaaaaanz weit weg.
Ich startete also meinen kleinen, süßen Blog und ja, ich war echt ein totaler Blog-Dummie, ich hatte überhaupt keine Ahnung! Ich wusste weder was RUMS, geschweige denn, was ein Backlink war … ebenso hab ich überhaupt nicht auf den Schirm gehabt meine Beiträge in Gruppen zu teilen und so ging das sicher drei Monate. Drei Monate in denen mein Blog auf sage und schreibe 100 Likes gekommen war, eine Vielzahl davon waren meine Freunde, die ich genötigt hatte… hehe…

Dann hatte ich das unbeschreibliche Glück (ich weiß bis heute nicht wieso, ernsthaft!) in das megatolle Stammteam von Stoffonkel zu kommen und dann ging das eigentlich los.
Ich wollte, gerade jetzt, wo ich so tollen Stoff vernähen und zeigen durfte, besser werden.
Ich nahm an Kursen der VHS teil, zum einen entwarf und erstellte ich mir mein eigenes Logo, zum anderen lernte ich etwas über manuelle Fotografie, um meine geliebte Spiegelreflex (die ich gekauft hatte, als ich schwanger war) voll auszukosten.

Und so ging es weiter. Ich versuchte schöne Locations zu finden und machte mir und meiner Lütten auch teilweise etwas Stress, denn sie rannte immer weg. Stehenbleiben war für sie ein absolutes Fremdwort und ich fand es einfach nervig, ihr immer hinterher zu laufen. Das machte so irgendwie keinen Spaß. Natürlich gab es auch Ausnahmen, aber in der Regel fand ich das doof, gerade, weil ich auch gern (vor allem im Sommer) mehrere Outfits nacheinander shooten wollte, weil wir nicht jeden Tag im großen, tollen Park waren. Ich selbst ließ mich von meiner Schwester fotografieren und muss echt zugeben, dass sie das mit der Zeit richtig gut hinbekommen hat. Aber es war auch hier einfach umständlich Termine abzusprechen, mal passte es ihr nicht, mal mir nicht, die Zeit drängte.

Ihr wisst ja, ich bin alleinerziehend. Ich habe keinen Partner, den ich „mal eben fragen kann“ ob er mich bitte fotografiert. Mir hilft niemand beim Schnittmuster-zusammenkleben oder beim Zubett bringen des Monsterchens, wenns mal ne anstregende Phase ist.

Zudem wohnen wir zwei in einer kleinen Drei-Zimmer Wohnung in Hamburg. Viele von euch wissen, wie hoch die Mieten hier sind und ich bin allein für das Geld verantwortlich und ich bin Studentin. Also im Klartext: Es bleibt definitiv nicht viel am Ende des Monats über.

Irgendwann dann im Herbst hatte ich meine Tochter eher aus der Not heraus in unserem Hausflur fotografiert, da wir ganz oben im vierten Stock wohnen, ist unsere Wohnung und auch der Hausflur total hell und die Bilder gefielen mir wahnsinnig gut. Ein weiterer, toller Nebeneffekt war, dass sie einfach nicht mehr weglaufen konnte. Es gab keine große Wiese, wo sie sich noch hinpacken könnte und sich die Kleidung versauen konnte, die ich doch fotografieren wollte… Es war richtig, richtig klasse. Mit Seifenblasen konnte ich sie auch echt gut ködern, hihi… und es machte ihr so auch zunehmend Spaß fotografiert zu werden, bis hin zu ihrer Frage an mich „Wollen wir Fotos machen?“ 💗

Aber Fotos für mich waren immer noch schwierig, irgendwann sah ich dann den ein oder anderen Beitrag und ich dachte mir „Yeah ein Stativ und ein Fernauslöser!“ Bis ich das dann wirklich mal gekauft hatte, vergingen wieder ein paar Wochen und als es da war und ich es das erste Mal nutzte, war ich megabegeistert.
Zum Glück hatte meine Spiegelreflexkamera ein schwenkbares Display, so konnte ich immer gleich sehen, wie das Foto aussieht und wie ich mich hinstellen muss, damit es auch gut aussieht, der Stoff gut zur Geltung kommt und und und…
Ich finde es heute noch wirklich erholsam und fast schon entspannend zu shooten. Im Laufe der Wochen habe ich mir dann auch einen Hintergrund besorgt, weil ich meine Raufasertapete echt nicht mehr sehen konnte.

Und wie fotografiere ich mich jetzt?

Als erstes mache ich mir Musik an, bei der ich mich wohl fühle und am besten eine, bei der ich lache und Spaß habe. Dann mach ich mich chick, schminken und anziehen, steck die Softbox an den Strom und lass den Hintergrund herunter, der an der Wand auf einer Rolle hängt, stelle die Kamerahöhe auf dem Stativ ein. Dann knipse ich mich wie ein Weltmeister… haha … 😀 😀 Ja, das sind immer viele, viele Bilder…

Und meist knipse ich nicht nur ein Outfit, sondern gleich zwei bis drei 💗💗
Ich finde das für mich total entspannt und angenehm und ich hab diesen Stress nicht mehr draußen rumfahren zu müssen, um Fotos zu machen. Ich kann jetzt die Draußen-Zeit mit meiner Tochter mehr genießen ohne solche Hintergedanken von wegen „Achja, wir müssen ja noch shooten!“  🙂
Zudem hab ich keine Leute, die umhergehen und blöde zugucken, während ich mich fotografieren lasse. Das war mir immer so unangenehm und ich zieh mich echt nie wieder im Park um! haha…

Ich schau mir selbst total gerne auch Outdoor-Bilder an, es machen ja soviele Nähmädels so unglaublich, tolle Bilder, wofür ich sie wirklich bewundere.. aber ich hab weder Garten, noch Feld, noch Park um die Ecke – Nur Klinkerwohngebäude, Autos und solchen Alltagskram und das mag ich auf Bildern für mich so einfach nicht. Ich mag es gern reduziert 😉
Aber ich weiß auch, dass noch Luft nach oben ist, ich versuche weiterhin mich zu verbesser, derzeit spare ich auf ein Fenstbrennweitenobjektiv 💗

Und das allerschönste ist?
Der Lütten macht es auch megaviel Spaß 💗💗
Ich knipse sie meist vor der Kita … und dann auch nur ein Outfit und das behält sie dann an und kann es in der Kita einsauen, soviel sie mag 😀 😀

Und jetzt fragt ihr euch sicherlich, was ich mir da eigentlich zurecht genäht habe…
Wie schon gesagt, dieses wundervolle Stöffchen Diamonds-Drops ist aus dem Hause Apfelschick in der Farbe Südsee 💗 Das Design gibt es ebenfalls noch in der Farbe Himbeereis, das zeige ich euch auch ganz bald! 💗

Ich mag es sehr gern, weil es auch endlich mal ein Stoff mit einem richtig großen Motiv ist und trotzdem ist es für die Kleinen auch superschön. Ich finde die Nähbeispiele auf Danas Seite (FB, als auch ihr Shop) einfach megatoll und inspirierend! 💗

Ich hab mir ein Maxikleid genäht, das ich mir mal wieder selbst zusammen geschustert habe: Das Oberteil ist Madrid von Die wilde Matrossel auf Taillenlänge, ohne Volant & ohne Ärmel und dann hab ich einfach ein Rechteckt, leicht gerafft an das Oberteil angenäht, wobei ich auf der einen Seite einen Seitenschlitz gelassen habe. Ich finde es sooo toll, das wird auf jeden Fall sofort getragen, wenn es endlich mal aufhört zu regnen!

Wie findet ihr denn mein neues Kleid? 💗
Ich wünsche euch alles Liebe, macht es euch schön!

Schnitt: Madrid von Die wilde Matrossel & selbstgebasteltem Rock
Stoff: Diamonds-Drops Südsee von Apfelschick
Verlinkt zu RUMS

6 Gedanken zu „Diamonds are a girl‘ s best friend

  1. Hallo Britta,
    ich bin zum Glück nicht Alleinerziehende, kenne aber die Probleme mit dem Fotografen 🙂 mein Freund macht es zwar super und hat auch (teilweise) Spaß dran aber es ist immer schwierig einen Termin zu finden. Das geht nur am WE und die sind halt auch immer ziemlich vollgepackt. Deswegen ziehe ich mich auch regelmäßig auf Spielplätzen um 🙂 damit ich gleich mehrere Sachen shooten kann.

    Ich habe auch einen Selbstauslöser aber den benutze ich draußen nur selten. Ich wohne mitten in München und mag auch die Blicke nicht…aber teilweise bin ich echt durchgeknallt. War schon morgens zum Sonnenaufgang im Englischen Garten, da waren zum Glück nur die Surfer und die schauen eh nicht weil sie sich konzentrieren müssen.
    Ich bekomme einfach keine schönen IndoorFotos hin. Deine sehen so schön clean aus. Das klappt bei uns in der Wohnung nicht. Es wäre drinnen so einfach mit dem Selbstauslöser 🙁 Deswegen mache ich oft draußen einfach schnell in unserer Straße wenn wir 5 Min haben. Ich mag den urbanen Flair total gerne auf Fotos. Und ich bin mittlerweile Profi in alten Stadthäusern wunderschöne Eingangstüren zu finden 🙂

    Puh, was ein Roman. Was ich eigentlich sagen wollte: sei stolz auf deine schönen IndoorFotos. Die sind wirklich sehr schön. Wir werden Ende des Jahres innerhalb von München umziehen und die neue Wohnung hat bodentiefe Fenster. Ich setze alles darauf, dass das Licht besser wird dann.

    Worüber ich allerdings schmunzeln musste: das mit dem SM kleben. Mein Freund ist zwar mein Blogfotograf er würde aber niemand SM kleben 😜 Niemals. Aber du hast schon Recht. Wir wechseln uns immer ab mit ins Bett bringen. Und wenn er dann BettGehSchicht hat beginnt meine Nähzeit.

    Ganz liebe Grüße
    Britta

    1. Liebe Britta, ich danke dir so sehr für deine lieben Zeilen!
      Deine Bilder draußen sind ja auch echt toll. Ich bewundere es, dass du dich immer mit Stativ & Co. auf den Weg machst! In München gibt es sicher auch viele schöne Locations, ich stelle es mir aber auch ähnlich vor wie in Hamburg: Immer überfüllt 😀 Und ich hab auch einfach echt keine Lust mich auf Spielplätzen umzuziehen… ich genieß dann einfach die Zeit mit meiner Tochter oder nutze die Zeit, um mit meiner Freundin zu quatschen 😀
      Ganz liebe Grüße nach München! Britta

  2. Liebe Britta,
    ein wunderschönes Kleid, dass dir sehr gut steht und der Stoff ist bezaubernd, die Farbe und der Print – Wunderschön. Ich finde es toll wie du die Fotos machst und sie sehen wirklich gut aus. Ich fotografieren meistens die Sachen von meinen Jungs drin und ab und zu ein Tragefoto draußen oder in der Wohnung, je nach dem wie es sich ergibt. Bilder von mir, macht dann meistens mein Mann oder meine Schwester. Gerne würde ich sie auch mal erlösen, aber das mit der Fernbedienung funktioniert noch nicht so gut – irgendwie hab ich nicht das passende Modell zu meiner Kamera. Daher interessiert mich welche du benutzt? Und als zweites möchte ich wissen, wo du deinen Hintergrund gekauft hast? Ich habe noch eine improvisierte Leinwand (IKEA Rollo) und würde dies aber gern ersetzten, die meisten erschwinglichen Hintergründe sind aber gefaltet und daher haben sie unschöne Falten, die man wohl nicht rausbekommt – so die Feedbacks auf mehreren Webseiten. Kannst du mir da weiterhelfen?
    Liebe Grüße
    Jana

    1. Moin liebe Jana! Ich arbeite ja mit der Nikon D5100 und hab dazu auch den passenden Fernauslöser: ML-L3, ebenfalls von Nikon. Ich habe mein Hintergrund-Equipment in dem Fotofachhändler meines Vertrauens gekauft, bei Wiesenhavern hier in Hamburg. Mein Hintergrund ist eine Papierrolle, die ich auf und abfahren kann. Ich danke dir sehr für deinen lieben Komentar und sende dir ganz liebe Grüße aus Hamburg! Britta

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